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ÖDP - Die Naturschutzpartei

Presse Orange -Die ÖDP Saar informiert


Aktion Orange - Die ÖDP Saar aktiv

Aufbäumen für die Demokratie

(Saarbrücken 11.12.2024) Die ÖDP Saar hat begonnen, Unterschriften zu sammeln um bei der anstehenden vorgezogene Bundestagswahl antreten zu dürfen. Es ist ein Aufbäumen für die Demokratie, die von uns jeden Tag neu verteidigt werden muss.


Die ÖDP muss als kleine Partei, die nicht im Bundestag vertreten ist, 
756 Unterstützungsunterschriften

im Saarland sammeln, die der Landeswahlleiterin laut Wahlgesetz bis Weihnachten im Original eingereicht werden.

 

Die ÖDP ruft daher dazu auf, jetzt erst recht kleine Parteien mit einer Unterstützungsunterschrift zu ermächtigen, an der Bundestagswahl teilzunehmen.


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Tierversuche sind grausam und sinnlos

Wir brauchen einen konkreten Ausstiegsplan aus dem Tierversuch

Bis zu 95% der im Tierversuch als erfolgreich getesteten Medikamente scheitern in der Klinischen Phase 1-3 (Testung am Menschen), weil sie nicht wirken oder gar schaden.

Über 99% der Ergebnisse aus den Tierversuchen in der Grundlagenforschung sind nicht auf den Menschen übertragbar. Die weniger als 1% führten auch nicht zu einem Klinischen Nutzen.

Umgekehrt wissen wir nicht, was im Tierversuch aussortiert wird, Menschen aber helfen könnte.

(Infos und Quellen: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/wissen/argumente/wissenschaftliche-argumente)

Jede Spezies kann anders reagieren. Penicillin und Aspirin wären heute zum Beispiel gar nicht auf den Markt, weil sie für manche Tierarten schädlich bis tödlich sein können.

Rückblickend können wir Übertragbarkeiten finden, das ist jedoch kein wissenschaftlicher Beleg für die angebliche Sinnhaftigkeit und Unabdingbarkeit von Tierversuchen. Da könnten wir auch eine Münze werfen und sie wird rückblickend gelegentlich richtig liegen. Das macht die Münze nicht zu einer geeigneten Test- und Forschungsmethode!

Der Medizinische Fortschritt darf keinem Glücksspiel überlassen werden.

Sinnvolle Forschung ist tierversuchsfrei und humanbasiert. Diese Methoden liefern, anders als der Tierversuch, humanrelevante Ergebnisse und ermöglichen sogar eine Personalisierte Medizin, die bereits in der Krebsmedizin von großer Bedeutung ist. Hier wird nicht mehr nach Krebsart und Statistik gegangen, um die geeignete Therapie anzuwenden, sondern es wird anhand von Proben gezielt getestet, welche Therapie dem individuellen Patienten am besten helfen wird. (www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/infomaterial/journale/aegt_journal_2024-01.pdf)

Humanbasierte Forschung nutzt menschliche Zellen, Organoide, verbunden zu einem komplexen Organismus auf einem Multi-Organ-Chip. Humanbasierte Forschung macht Bevölkerungsstudien und nutzt Künstliche Intelligenz sowie menschliche Simulatoren.

Diese sinnvolle Forschung listet der wissenschaftliche Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ in einer weltweit einzigartigen Datenbank: www.nat-database.de

Das alles ist auch speziesbasiert für die Veterinärmedizin möglich.

Dennoch leiden und sterben in rund 900 Tierversuchslaboren in Deutschland über 4 Millionen Tiere (Zahlen für das Jahr 2023) für Tierversuche!

Allein im Saarland mussten im Jahr 2023 über 33.402 Tiere in Tierversuchen leiden und sterben. (www.aerzte-gegen-tierversuche.de/wissen/tierversuche/statistiken/bundeslaendervergleich-negativ-rangliste-zu-tierversuchen)

Diese Tierversuche finden hinter hermetisch abgeriegelten Türen statt, obwohl sie Großteils aus Steuergeldern finanziert werden. Was die Tiere dort erleiden müssen, dringt daher kaum nach draußen. Laut den Berechnungen der Ärzte gegen Tierversuche fließen jährlich Milliarden Euro von Bund, Ländern und EU in Einrichtungen zum Zwecke von Tierversuchen. Ein riesiges Geschäft für die Tierversuchslobby (Züchter, Händler, Futterlieferanten, Hersteller von Käfigen und Zubehör, Wissenschaftler, Institute usw.). Dagegen wird die sinnvolle (tierversuchsfreie und humanbasierte) Forschung pro Jahr mit nur wenigen Millionen Euro finanziert. (www.aerzte-gegen-tierversuche.de/news/skandaloes-milliarden-steuergelder-fliessen-in-tierversuche-nur-geringe-betraege-in-tierversuchsfreie-forschung Fördergeldtabelle: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/pdf/forschungsfoerderung.pdf)

Obwohl der Tierversuch wissenschaftlich gescheitert ist, ist im Saarland ein neues Tierversuchslabor im Gebäude des Helmholtz-Institutes auf dem Unigelände vom LAV genehmigt worden und bereits in Betrieb gegangen.

Bis zu 1.500 Tiere können dort für die Prüfung von Medikamenten und Chemikalien "verwendet" bzw. "verbraucht" werden. Ein großer Rückschritt für das Saarland in Forschung und Tierschutz. Dies führte im vergangenen Jahr zur Gründung der AG-Saarland der Ärzte gegen Tierversuche e.V., die zum Ausstieg aus den Tierversuchen aufruft und eine moderne, tierversuchsfreie Forschung von den Verantwortlichen fordert.

Insbesondere auch das unvorstellbare Leid des Affenmädchens "Jara", das 2023 durch Recherchen bundesweit in den Fokus gerückt ist, hat die Diskussion über die Sinnlosigkeit von Tierversuchen wieder entfacht und schlimmste Missstände in der Affenhirnforschung öffentlich gemacht. (Infos und Petition: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/die-realitaet-hinter-der-affenhirnforschung)

(Andreas Goldschmidt, 17.03.2025)


Kompass Orange - Der ÖDP Saar Blog

Liebes Tagebuch ...

Freitag, 28.Februar 2025

Die BTW ist nun gelaufen, viele Überraschungen hat es ja nicht gebracht! Nun haben wir wieder schwarz-rot, so wie gefühlt schon seit zwanzig Jahren mit unbedeutenden Intermezzos. Diesmal nicht mehr als GroKo (das wäre ja rein formal schwarz-blau) und mit einem Juniorpartner, der eigentlich einmal dringend zur Runderneuerung und nicht in die Regierung müsste! Ob „Kenia“ - und danach sah es am Wahlabend ja eine Zeit lang aus - für Klima, Umwelt und Naturschutz besser wäre? Schwer zu sagen!

Definitiv besser wäre hingegen ein Parlament ohne Hürden, dann wären die Verhältnisse bunter, und auch wir wären mit ein oder zwei MdBs mit dabei.

Schade eigentlich, dass wir das nicht sind, ein wenig mehr sonniges Orange würde definitiv nicht schaden.

 

Sonntag, 16.Februar 2025

Noch eine Woche bis zum Wahlsonntag und noch einmal unsere dringende Bitte:

Bitte geht zur Wahl !! 

Diesmal werden die Weichen auf Jahre hin gestellt, die Themen sind oft entscheidend für unsere Zukunft und die unserer Kinder, und die Angebote der Parteien sind da durchaus verschieden, bzw verschieden genug, dass ihr in der Tat die Wahl habt!! Für uns stehen dabei Klima, Umwelt, Natur und Artenschutz ganz oben auf der Agenda, neben Gemeinwohl und einem gerechten und harmonischen Miteinander – und gerade bei diesen Themen läuft uns die Zeit davon

Also, auf zur Wahl, und möge es die richtige sein !!

 

Mittwoch, 05.Februar 2025

Da wir dieses Mal bei der BTW im Saarland nicht antreten dürfen, werden wir oft nach einer Wahlempfehlung für andere Parteien gefragt. Dies ist für uns sehr schwierig, denn wir sind wirklich einmalig: Engagiert ökologisch, wirtschaftlich und sozial gemeinwohl-orientiert und gesellschaftlich tolerant, entspannt und durchaus auch werte-konservativ. Dies bietet leider keine andere Partei. 

Wir empfehlen daher die Verwendung des Wahl-O-Mat oder ähnlicher informativer Tools. Geht auf jeden Fall wählen, sonst entscheiden andere für euch! 

Jede Stimme zählt!

 

Samstag, 01.Februar 2025

Was für eine Woche!

Anstatt des angekündigten Showdowns im Bundestag lediglich eine bedauerliche und letztendlich sinnlose Show, konkrete Auswirkungen auf unser Gemeinwohl Null, Ausgang mittelfristig ungewiss und moralischer Schaden schon jetzt immens.

Es ist richtig und wichtig, dass ein solches Theater auf entschiedenen Widerstand in der Bevölkerung stößt. Leider ist es mit Demos allein nicht getan.

Also geht bitte wählen und verschafft eurer Stimme Gehör!

Es ist an der Zeit, dass unsere Repräsentantinnen und Repräsentanten in der Politik wieder uns und unsere Interessen repräsentieren! Und sich nicht mit Schaumschlägereien, Selbstdarstellung und ihren eigenen Interessen und Karrieren beschäftigen. Für solche Spielchen gibt es ausreichend Kinderspielplätze, Sandkasten inklusive.

 

Mittwoch, 29. Januar 2025

Heute ist ein schwarzer Tag für das Saarland, das stolz ist auf seine offenen Grenzen und offene Herzen. Sich aufgrund wahlkampftaktischer Manöver an Schwachen und Wehrlosen auszulassen ist weder christlich noch sonderlich demokratisch. "Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" (Matthäus 25,40) 


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